, Marcel Nünlist

Krapf-Bikecup in Fischingen

Der Startschuss zum diesjährigen Rennen in Fischingen fiel bereits am Samstagnachmittag, wo sich Ruedi, Marcel und Jason zur Streckenausschilderung trafen. Bei herrlichem, warmen und sonnigen Spätherbst-Wetter machten wir uns auf die Strecke um die heiklen Stellen zu Beschildern und mit Bändern abzusichern. Nebst Baumstämmen die quer über dem Weg lagen; - nun ja, sie waren nicht so gross und konnten ohne Einsatz von grossen Sägen zu Zweit weggeräumt werden -, musste auch etliches Grünzeug aus dem Weg geschafft werden. Kurz vor dem Einduckeln waren die Arbeiten soweit erledigt, dass am Sonntag nur noch eine kurze Kontrolle der Strecke und das Einrichten des Vorstarts nötig war.

Hoffentlich hält die Fönphase noch bis nach dem Rennen am Sonntag an, dies sollte aber ein frommer Wunsch bleiben. Denn am Sonntagmorgen waren die Schleusen voll offen als Ruedi, Jason und ich um 08.00 h im Start/Zielgelände eintrafen. Jason und ich machten uns mit den Bikes auf die Kontrollrunde, die Strecke war bereits schlammig und teilweise sehr rutschig, vor allem die laubbedeckten Singletrails waren heikel zu befahren. Noch die letzten Absperrungen befestigen und los gings wieder pünktlich um 09.30 Uhr mit dem bekannten Starter Martin Koch.  Nebst der Familie South und Flo Bolt, war auch Kelsey Müggler bei den Kids am Start. Das Rennen über 3 Runden und 2 Runden bei den Kids konnte ich aus der ersten Gruppe in Angriff nehmen. Kurz nach dem Start ging es über ein Wiesenstück den Berg hoch, was bei dem sehr tiefen Boden schon recht in Beine fuhr, jetzt nur nicht zuviel Stoff geben und die Beine verheizen, die Runden sind lang und der happigste Aufstieg stand noch bevor. Soweit so gut, ausser, dass der Dreck schon bald zwischen den Zähnen und Kette knirschte und wir von oben bis unten voll verdreckt waren!

Die Kids konnten sich schon bald nach dem Zieleinlauf mit warmen Tee aufwärmen und den tollen Kuchen geniessen, währendem die „Grossen“ noch die letzte Runde in Angriff nahmen. Nach weiteren Stücken des köstlichen Kuchens kamen alle mehr oder weniger gut identifizierbar im Ziel an und hatten sicher den Nachmittag für das Putzen reserviert.

Wir Drei machten uns auf die Abräumrunde! Wieder alles in Ordnung bringen und sämtliche Schilder und Bänder entfernen! Es ist nicht selbstverständlich vom zuständigen Forstamt und den Landbesitzern die jeweiligen Bewilligungen für solche Rennen zu erhalten, umso wichtiger ist es den Wald wieder so zu verlassen wie man ihn angetroffen hat.

Das Biketeam hat sich in der Schlammschlacht recht gut gehalten, dies sicher auch mit der nötigen Taktik aus dem ersten Rennen, und folgende Resultate erzielt: 1. Marcel Nünlist, 7. Casey South, 17. Florian Bolt, 21. Ruedi Studer, 41. Simon South, bei den Kids, 6. Jason Nünlist und 16. Kelsey Müggler

Sportliche Grüsse

Marcel Nünlist